Trauringe Rosengold – Bedeutung

Trauringe Rosegold

Jede Farbe hat seine Bedeutung. Dies trifft auch auf die Schmuckfarbe Silber, Gold oder eine der Legierungen wie Rosegold zu. Trauringe Rosegold liegen dabei voll im Trend der Zeit. Grund dafür ist – es handelt sich hier nicht um Silber und nicht um Gold. Rosegold passt einfach zu sehr vielen Modestilen und die Frau und auch der Mann müssen sich hier keine Sorgen machen, dass sie in irgendeiner Weise was die Farbe des Schmucks angeht bei der Trauung anecken. Es ist dabei völlig egal, um welche Religion es sich handelt – Rosegold ist in allen Religionen nicht nur beliebt, sondern trifft auch auf Billigung. Rot- und Roségold erhält seine Farbgebung durch das in der Legierung enthaltene Kupfer, das dem Gold hinzugeführt wird. Je mehr Kupfer Gold zugeführt wird, um so intensiver ist der Rotstich von Rosegold. Grundsätzlich weist Rotgold einen sehr hohen Kupferanteil auf. Das Kupfer verleiht der Rosegold-Legierung eine höhere Festigkeit und Härte. Neben Gold gehört auch Rosegold zu den besonderen Kostbarkeiten – wegen dem hohen Goldanteil, der in der Legierung enthalten ist. Teils wird bei Rosegold neben Gold auch Silber oder Palladium beigemischt.

Große Farbpaletten Auswahl für Trauringe Rosegold

Wer sich für Trauringe Rosegold entscheidet, der trifft bei einem einzigen Juwelier auf gleich eine große Farbpalette an Auswahl bei Ringen. Grundsätzlich wird als Rosegold eine Goldlegierung bezeichnet, wenn das Farbspektrum sich im Bereich von einem kühl-wirkenden Gold mit Rotschimmer bis zu einem wärmeren Apricot-Farbton bewegt. Ist von 333er Rosegold die Rede, heißt dass, dass 66 Prozent Kupfer in der Legierung enthalten sind und 33 Prozent Gold. Ist der Ring von Farbe her orange-goldfarben, ist der Feingoldgehalt bei Rosegold höher. Diese Unterschiede bei der Farbpalette sollte man im Vorfeld sich schon vor Augen führen. Dies trifft auch auf das zu, was in 585er Rosegold enthalten ist – nämlich neben Kupfer und Gold auch Silber, aber nur 9 Prozent, aber auch nur 11 Prozent Kupfer. Ist angegeben, dass es sich um 750er Rosegold handelt, besteht die Legierung aus 75 Prozent Feingold und einem Kupferanteil von ca. 20 Prozent. Ein geringer Silberanteil rundet diese Legierung ab. Die Unterschiede bei den Prozentpunkten der Anteil von Gold, Silber und Kupfer machen letztlich aber die Unterschiede beim Preis aus. Was die Verträglich angeht, kann man beim Kauf der Trauringe Rosegold nichts falsch machen. Denn einige Menschen vertragen sogar kein Silber. Hier ist natürlich beim Kauf von Rosegold-Schmuck darauf zu achten, dass kein Silber enthalten ist.

Ausflug in die Geschichte

Rosegold ist keine neumodische Erscheinung. Rosegold – auch Türkengold oder Russengold oder Crown Gold genannt, erfreute sich schon zu Beginn des vorletzten Jahrhunderts im einstigen russischen Zarenreich großer Beliebtheit. Viele sagenhafte Schmuckstücke der russischen Zarenfamilie aus dieser Zeit sind aus Rosegold. In der späteren DDR – bekanntlich auch dem Ostblock und damit Russland zugeneigt – war der Begriff Russengold gebräuchlich. Türkengold wird diese Legierung auch genannt, weil diese in der Türkei große Anerkennung und Beliebtheit genießt. Der Begriff Crown Gold wurde vor allem dadurch geprägt, dass der englische König Henrich VIII. Rosegold lange für das Prägen von Münzen verwendet hat. Später haftete Heinrich VIII. ein eher zweifelhafter Ruf an, da er zwei seiner sechs Ehefrauen köpfen ließ.