Hilfe gegen lästige Lebewesen – die Schädlingsbekämpfung

Was sind Schädlinge?

Der Großteil der Menschen, wenn nicht sogar alle, haben bestimmt im Laufe der Zeit verschiedene Erfahrungen mit lästigen Insekten, Pilzen oder anderen Parasiten gemacht.
Die Gefahr dieser Schädlinge kann für die menschliche Gesundheit negative Auswirkungen haben(inklusive Haustiere), oder Wirtschaftsgüter beschädigen, unbrauchbar machen beziehungsweise deren Wert mindern.
Für eine erfolgreiche Schädlingsbekämpfung muss zunächst die Zugehörigkeit der unterschiedlichen Gruppen vorgenommen werden:
Hygieneschädlinge / Gesundheitsschädlinge (übertragen Krankheitserreger)
Vorratsschädlinge
Materialschädlinge
Parasiten und Lästlinge – werden als störend empfunden und gerne als Ungeziefer bezeichnet
Schädlinge sind demnach Tiere, die für uns Menschen relativ große Schäden verursachen können.

Herkunft der Schädlinge!

Handelt es sich bei den Schädlingen um Insekten, so gelangen sie meistens passiv in unsere Umgebung. Durch ihre Fähigkeit, sich über einen längeren Zeitraum annähernd leblos in der Verpackung oder in den Materialen selbst (zB Reis, Getreide, Obst usw.)aufhalten zu können und erst bei guten Bedingungen aktiv zu werden.
Wir bringen sie praktisch mit dem Einkauf im Verborgenen mit nach Hause.

Anders verhält es sich bei Fliegen und Wespen, die Entfernungen bis zu 30 km bewältigen und uns dadurch ohne eigenes Zutun lästig werden können. Die schädlichen Nager wie Mäuse und Ratten machen sich aktiv auf die Suche nach einem geeigneten Aufenthaltsort, wobei sie gerne am selben Ort verweilen, solange sie gute Lebensbedingungen vorfinden.

Die Schädlinge vermehren sich häufig in großer Zahl, weshalb beim Entdecken derselben oft schon eine große Anzahl der Tiere vorhanden ist und beträchtlicher Schaden entstanden sein kann. Gerade für Gewerbebetriebe sind regelmäßige, vorbeugende Kontrollen zur Schadensbegrenzung von großer Bedeutung.

Arten der Schädlingsbekämpfung!

Es wird zwischen chemischen, physikalischen, biotechnischen und biologischen Maßnahmen zur Schädlingsbekämpfung unterschieden.

Bei der chemischen Schädlingsbekämpfung werden Gifte gegen das Ungeziefer eingesetzt,
die im Handel erworben werden können, wobei die betreffenden Gebrauchsanweisungen
genau eingehalten werden müssen. Je nach Ausmaß ist bei gravierendem Schädlingsbefall
eventuell eine Kontaktaufnahme mit einem professionellen Kammerjäger vorteilhaft.

Die physikalische Schädlingsbekämpfung beruht auf Tötung der Schädlinge durch Hitze,
Kälte, Strahlen oder mechanische Mittel wie Mäusefallen.

Im Zuge der biotechnischen Schädlingsbekämpfung kommen Fallen mit Lockstoffen zum
Einsatz, ebenso zählen thermische Verfahren (Wärme, Dämpfe…)dazu.

Unter biologischer Schädlingsbekämpfung versteht man den Einsatz von natürlichen
Fressfeinden der Schädlinge.

Kann ein Schädlingsbefall möglichst früh erkannt werden, gestaltet sich die Bekämpfung einfacher und auch der entstandene Schaden wird geringer sein. Im Zuge einer Inspektion der betreffenden Örtlichkeiten können eventuell Spuren der Tiere wahrgenommen werden, auch das Aufstellen von Fallen kann Frühzeitig einen Nachweis der Schädlinge bringen.

Noch ein paar Tipps zur Vorbeugung:

Frisch eingekaufte Vorräte auf Befall inspizieren,
Sauberkeit der Lagerorte,
geöffnete Verpackungen dicht verschließen
Abfälle schnell entsorgen
regelmäßig gut Durchlüften
Duftstoffe deponieren, die die Schädlinge nicht mögen, zB Lavendel, Zedernholz