SG Neukirchen Hülchrath - LeichtathletikAbteilung.DE


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Betreutes Laufen in Bedburg
Mit 3 Personen kann man eine Skatrunde bilden. Da verbünden sich immer 2 gegen den Dritten. Beim Laufen dagegen meistens nicht, und so war das auch am vergangenen Samstag. In kleiner Besetzung, die so gerade für eine Skatrunde gereicht hätte, waren Alfred, Sascha und Bernd nach Bedburg gefahren. Der Zweck bestand jedoch nicht im Reizen, Rechnen und gegenseitigem Reinlegen, sondern diente der körperlichen Ertüchtigung und Messen ihres läuferischen Vermögens mit Gleichgesinnten.

Den Auftakt machten Sascha und Alfred im Lauf über 4 km, also 2 Runden.



Beide zeigten sich in guter Form und landeten dementsprechend weit vorne im Gesamtfeld. Sascha beendete den Lauf als Gesamt-14. in ausgezeichneten 17:28 min, was ihn in das erste Siebtel des Feldes katapultierte. Alfred unterbot mit 19:28 min die magische Grenze deutlich, belegte Gesamtplatz 25 und landete damit klar im ersten Viertel des Feldes. Traditionell gibt es beim 4 km-Lauf keine AK-Wertung. Gäbe es sie, wäre Sascha 2. in seiner AK M40 gewesen, und Dauerbrenner Alfred hätte nicht nur seine eigene AK M75 gewonnen, sondern auch die Altersklassen M70, M65, M60 und M55. Chapeau!

Etwas später war es der 3. im Bunde, der über 10 km am Start stand, nämlich Bernd, der Verfasser dieses Beitrags. Eine junge Dame sah ihm wohl an, dass er allmählich in die Jahre gekommen ist, und engagierte sich als Anhängerin des Projekts „Betreutes Laufen“, so dass sich das SG-Mitglied von Beginn an unter Aufsicht, ähm in Begleitung fortbewegen durfte.



Derart vor den Unbilden wilden Laufens beschützt, konnte der ältere Herr munter drauflos rennen ohne Risiko, sich zu verlaufen oder sich bei der Rundenanzahl zu verzählen. Da nun schon 5 davon zurückzulegen waren, sollte man die entsprechende geistige Konzentrationsleistung nicht geringschätzen. So aber lief alles ganz prima, und nach 42:20 min – einer für das laufende Jahr bisher noch nicht erreichten Zeit – durfte er sich von der Anstrengung erholen. Im Zehner gibt es – ebenfalls traditionell - eine AK-Wertung, und da hätte es zum Platz oben auf dem Siegerpodest gereicht, so denn die AK-Wertung durch eine AK-Siegerehrung geadelt worden wäre. Das Fehlen einer solchen brachte dafür den Vorteil, zügig zu Heim und Hof zurückkehren zu dürfen.

Schließlich sei noch ein Blick in die Zukunft gestattet: Der Bedburger Lauf ist ja so eine Art Traditionslauf für die SG. Von daher wäre es zu wünschen, dass die Teilnehmerzahl im nächsten Jahr nicht nur zu einer kleinen Skatrunde, sondern wie schon oft in der Vergangenheit zu einem richtigen Turnier reichen würde.

Bernd


 
Betriebsunfall: Nordrheinrekord 3000m Gehen
M45/M50 um 37 sec. verbessert

Seit dem gesundheitlich bedingten Wechsel vom Laufen zum Gehen ist der Wettkampfkalender ziemlich dünn geworden. Hatte ich im letzten Jahr nur zwei Wettkämpfe auf der Bahn besucht, so war in diesem Jahr der Saisonstart erst am 1. Juli in Best bei Eindhoven, wo ich meinen dritten 3000-m Bahnwettkampf bestritten habe. Dem Veranstaltungsort geschuldet wurde es eine Bestzeit, die mit 16:59 min erstmals unter 17 min die Uhren stehen ließ. Das war somit neuer Nordrheinrekord. Aber ehe der Verband diese Zeit in seine offizielle Liste eingetragen hatte, habe ich mich am 9. September wieder an den Start gewagt. Mein zweiter Bahnwettkampf in diesem Jahr sollte nicht nur exakt 365 Tage nach dem ersten offiziellen Nordrheinrekord wieder am Ort des Geschehens stattfinden, sondern es sollte auch eine neue Bestzeit werden, etwa 15 sec sollten drin sein.
Das Problem des Wettkampes von Veenendaal-Spitsbergen ist allerdings, dass es ein Dreikampf ist, bei dem nach dem eröffnenden 3000-m-Gehen das 1000-m-Gehen nach nur 20 min Pause gestartet wird. Der Tag begann nicht nur mit starkem Regen, sondern auch Kopfschmerzen ließen die Überlegung aufkommen, doch besser zu Hause zu bleiben. Nun, ich habe mich doch auf den Weg gemacht, und kam natürlich sehr spät an. Schlecht vorbereitet, wenig aufgewärmt, und leichter Regen, so ging es an den Start.
Prompt bekam ich eingangs der zweiten Runde eine gelbe Karte wegen geknicktem Bein. Das war gar nicht schön. Ob danach die Kampfrichter ein Nachsehen hatten, oder ob es dann wirklich besser war, ich kann es nicht sagen, denn am Ende hieß es, erst der abschließende 2000-m-Wettbewerb sei stilistisch sehr gut gewesen. Jedoch sei es stets besser geworden. Naja, war dann wohl noch akzeptabel. Und weil es in diesem Jahr keine Zwischenzeiten gab, hatte ich auch keine Ahnung, wie schnell oder langsam ich unterwegs war. In dem kleinen Feld von 11 „ganz schnellen“ Gehern aus 5 Nationen hatte ich mich weit hinten orientiert und am Ende als Vorletzter das Ziel erreicht. Nur die Zeit, die konnte nicht stimmen: 16:21,84 min hieß es später offiziell. Zunächst aber hatte ein Softwareproblem die Zeit auf 16:22 min aufgerundet. Das war 37 sec unter der alten Bestzeit, mehr als 20 sec schneller, als geplant.
Gleich zweifach dumm gelaufen. Denn ohne „Zehntel“ und „Hundertstel“ wird ein Nordrheinrekord nicht anerkannt, und die kurze Pause lässt auch keine schnelle 1000-m-Zeit mehr erwarten. Zwar stellten die 5:14 min einen neuen Vereinsrekord dar, zumindest offiziell, aber in den letzten Trainingseinheiten hatte sich gezeigt, dass eine Zeit um 5 Minuten durchaus realistisch sein könnte. Und mit dieser Zeit Letzter zu werden, hatte ich mir auch nicht vorgestellt. Nun gibt es aber nur diesen einen Wettkampf weit und breit, auf dem auch 1000 m angeboten werden. Also darf ich mich auf das nächste Jahr in „Spitsbergen“ freuen…
Der abschließende 2000-m-Wettkampf hatte durch die längere Pause von gut 45 min dann wieder mehr Chancen auf eine akzeptable Zeit. Hier konnte ich wieder Vorletzter werden, wobei die Zeit tatsächlich eher statistischen Wert hat. Mit 11:06 min blieb ich wie erhofft unter dem alten Bahnrekord M50, der bei 11:15 min lag. Doch leider stellt das keinen neuen Bahnrekord M50 dar, denn vorne weg lief der Europameister über 10 km der M50 und hätte mich beinahe überrundet. Noch uneinholbar schnell.
Ein paar Tage nach dem Wettkampf konnte die Softwarepanne ausgebügelt werden und eine offizielle Endzeit verkündet werden. Somit konnte das Ergebnis des „Betriebsunfalls“ über 3000 m doch noch dem LVN als neuer Nordrheinrekord gemeldet werden. Somit habe ich binnen „Jahr und Tag“ den Nordrheinrekord im 3000-m-Bahngehen der M45 und M50 um über 65 sec. verbessert! Im Zuge der Überarbeitung der offiziellen Ergebnisliste stellte die Königlich-Niederländische Leichtathletik Union (KNAU) auch den aktuellen Zwischenstand des niederländischen Wanderpokals für Geher (Wisselbokaal Snelwandelen) für das Jahr 2017 vor: Dort steht tatsächlich auf Platz 16 (gut 60 Aktive in der Wertung) „Richard Christian Wiltsch, Neukirchen“ und in der Vereinswertung auf Platz 14 „SG Neukirchen“ bei fast 40 Vereinen. Wahrscheinlich sind noch die beiden Straßenwettbewerbe aus Januar und Februar erfasst. Mit nur 4 Wettkampftagen am Ende der Bahnsaison auf Platz 16 zu landen, nennt man auf neudeutsch wohl „Effizienz“. Fazit: „Da ist noch mehr drin“

(Bildunterschrift: Start zum 3000-m Bahngehen: ganz links im blauen Shirt des „BENELUX-Race-Walking-Teams“ Richard Christian Wiltsch, neben ihm weitere 10 Starter aus 5 Nationen: D, NL, B, IRL und PL.)


 
Die Brombeer-Connection ist wieder unterwegs!
Es ist Sommer! Es ist August! Womens run in Köln!
Entgegen unserer Erfahrungen der letzten Jahre war es diesmal am 12.08.17 nicht heiß! Es regnete bis kurz vor dem Start und es war kühl. Das tat der Feierlaune jedoch keinen Abbruch – gemäß dem Motto des diesjährigen Womens run „ Motivationswunder“ motivierten sich hier alle gegenseitig mit guter Laune, witzigen Kostümen und Tanz. Laufen mit Frauen in Köln ist eben nicht nur Laufen, sondern hauptsächlich Party und Spaß!

2 Dicken-, 2 Neck- und 4 Majer-Frauen versammelten sich dieses Jahr um den Tanzbrunnen, um sich dieses spaßige Laufevent nicht entgehen zu lassen. Entgegen unser sonstigen Laufambitionen sollte es hier einmal nur um den Spaß gehen und nicht um Leistung. Persönlich für mich, die ich eigentlich immer noch eine ärztliches Laufverbot habe, hieß das im gemütlichen Joggingtempo in Begleitung meiner lieben Tochter Katharina die Atmosphäre möglichst lange zu genießen und mit der einzigen Ambition nicht gehen zu müssen dem Ziel entgegen zu laufen. Das hat geklappt und entgegen meiner Befürchtung ist Katharina auch nicht beim langsamen Zockeltempo ihrer Mutter im Laufen eingeschlafen. Wir folgten fortwährend einem wunderschönem Einhorntrio, die teils laufend, teils gehend und teils hüpfend die 5km-Strecke bewältigten. So kamen wir zwar als Letzte unsere 8-teiligen Laufgruppe, aber glücklich immer noch mitten im großen brombeerfarbenen Feld ins Ziel. Unsere Mitläuferinnen verteilten sich je noch ihren Ambitionen weiter vorne oder mittig. Die kleinen Majers Maxima und Tiara hatten es eilig und liefen mit Mama Bettina flotter vorneweg, Paulina Majer und Franziska Neck genossen die Atmosphäre gemeinsam bei einem entspannten Lauftempo und kamen quatschender Weise mitten im Feld ins Ziel. Mama Stefanie Neck konnte Katharinas und mein Schneckentempo nicht mit mithalten; wahrscheinlich wäre sie sonst über ihre langen Beine gestolpert. Sie lief durchweg ihr angenehmes Tempo und platzierte sich vor uns, hinter ihrer Tochter.

Damit wäre das Laufen geschafft. Im Ziel glücklich wieder vereint genossen wir ausgiebig den Nachzielbereich. Wie es so üblich ist beim Womens run wurden wir reichlich mit Obst, Wasser, Joghurt-Drinks und alkoholfreiem Bier versorgt. Jetzt noch die Finisher-Tasche abholen, die wieder prallvoll gefüllt war mit Goodies für die Frau und dann ins Womens Village stürzen und weitere Aktionen ausprobieren. Am Stand der Barmer ließen wir uns ein Tattoo verpassen und konnten die Weitsprunglegende Heike Drechsler kennenlernen, die ihr Autogramm auf die Startnummern setze und sich gerne mit den Kindern fotografieren ließ.

Bei mobilcom-debitel traten unsere Kinder dann in einer Unterarmstütz-Challenge gegeneinander an und maßen ihre Fähigkeiten im HullaHoop.


Es war wieder ein herrlicher Tag mit Sport und Spaß, den ich jeder ans Herz legen kann – egal ob ambitionierte Läuferin, Genussläuferin oder auch Walkerin – hier kommt jede auf ihre Kosten.


 
Sommer in der Eifel bedeutet: Laufen !!!
Stauseelauf Obermaubach am 08.07.17

Der letzte Lauf vor den Sommerferien im Rahmen des Rur-Eifel-Volkslaufcups war diesmal der Stauseelauf in Obermaubach. Die Laufstrecke befindet sich ganz in der Nähe des Stausees und das Wetter war wieder einmal herrlich sommerlich. Die Menschen hier rund um die Veranstaltung oder auch die teilnehmenden sind durchweg extrem freundliche Leute, so dass wir immer wieder gerne hierher kommen. Christian und Maximilian Dicken gingen hier gemeinsam über 800m an den Start und versuchten die Konkurrenz auf Abstand zu halten und weitere Punkte zu sammeln.

Maximilian gelang dies bestens; er belegte in der AK U12 den 2.Platz in 3:06 Minuten. Sein kleiner Bruder Christian folgte auf Platz 6 der AK U10 in 3:58 Minuten. Die große Schwester Katharina musste sich über 1200m behaupten und erreichte in 4:50 Minuten den 4.Platz der AK W13.


Enorm in Form in Steckenborn am 16.07.17

Dieser Eifellauf mit dem interessanten Namen wurde uns von Andreas Nellessen ans Herz gelegt, der hier wohl schon einige Male am Start war und auch dieses Mal mit von der Partie sein sollte. Gerade noch rechtzeitig zu seinem Zieleinlauf über 10km in 56:39 Minuten als 15. der Altersklasse M50 kamen wir im kleinen Ort Steckenborn an.

Da bereits die Sommerferien begonnen hatten waren die männlichen Dickens Kinder verhindert und so wollte nur Katharina die ca.2000m lange Strecke unter die Füße nehmen. Sichtlich geschwächt durch einen hartnäckigen Husten wollte sie sich zur Startlinie schleppen, die irgendwo außerhalb des Sportplatzes liegen sollte. Vor dem Platz dann die Überraschung: Der Start lag irgendwo an einer Schule im Ort und die Kinder wurden mit Autos dorthin kutschiert. Was für ein Service! Die Strecke durch die kleine Ortschaft Steckenborn von unserem Standpunkt nicht einsehbar sollte 2000m lang sein; die erzielten Zeiten legen allerdings die Vermutung nahe, dass da ein paar Meter „zugeschummelt“ wurden. Nach 6:10 Minuten überquerte Katharina in einem beherzten Endspurt die Ziellinie als 2. der U14.


10km von Dürwiß am 05.08.17

Nach ausgiebigem Ausruhen im Urlaub an der Ostsee, sollte es in Dürwiß wieder um Punkte für das Volkslaufkonto gehen. Alle drei Dickens kamen aber nach der langen Laufpause nicht so richtig in Fahrt und so gab es diesmal nur wenige Punkte einzusammeln. Das machte aber allen drei nichts aus; ist es doch in Dürwiß immer recht schön und das Rahmenprogramm und die Leute sind nett.

Alle drei gingen über 1000m an den Start und erreichten dabei folgende Platzierungen.
Christian U10: 12.Platz in 5:05 Minuten, Maximilian U12: 7.Platz in 4:05 Minuten, Katharina U14: 9.Platz in 4:16 Minuten.


Monte Sophia / Heinrich-Antons-Gedächtnis-Lauf am 19.08.17

Letztes Jahr waren wir hier fast zu spät gekommen und diesmal sollte es anders laufen. Rechtzeitig losgefahren, einen guten Parkplatz bekommen, in Ruhe die Startnummern abgeholt und entspannt zur Startlinie schlendern – hat alles super geklappt. Christian durfte sich als Erster aufstellen und war sichtlich irritiert von den fremden Tönen um ihn herum. War doch ein Laufteam der Partnergemeinde aus Frankreich vor Ort und hatte in jedem Lauf einige LäuferInnen untergebracht. Also ein bisschen internationaler Flair rund um den Monte Sophia. Über 500m erreichte Christian nach 2:12 Minuten als 4. der U10 das Ziel. Maximilian und Katharina begaben sich gemeinsam auf die 1000m lange Strecke und stellten sich ebenfalls der Konkurrenz aus Frankreich. Im Geschwisterduell hatte dieses Mal Katharina die Nase vorn und kam nach 4:22 Minuten vor ihrem Bruder Maximilian, der 4:34 Minuten brauchte, ins Ziel. Die Platzierung nahmen sie dann wieder gemeinsam ein – belegten sie doch beide in ihren Altersklassen den 3.Platz.


 
Süchtelner Bergfest am 09.07.17
Zu Anfang eine Menge Zahlen:
Am 104.Süchtelner Bergfest gingen 488 Athleten aus 69 Vereinen bei 1111 Starts in den Wettkampf. Wie die Zahlen schon zeigen ist dieses Sportfest ein ganz Großes. Von 10 Jahren bis Altersgrenze nach oben offen können hier große und kleine Athleten ihre Fähigkeiten unter Beweise stellen. Die Organisation war wieder erstklassig und trotz der großen Teilnehmerzahl gab es nur eine kleine Verzögerung im Zeitplan am Ende des Tages.
Schade, dass dieses tolle Event wieder nur zwei Athleten der SG Neukirchen-Hülchrath besuchten und sich mit den vielen unterschiedlichen Vereinen messen wollten. Es wäre eine tolle Möglichkeit auch für die erwachsenen Mitglieder der SG sich einmal auf ihre leichtathletische Fähigkeiten neben dem Laufen zu besinnen. Vielleicht beim nächsten Mal.

Maximilian und Katharina Dicken sind aber immer wieder gerne hier und stellten sich mutig der großen Konkurrenz. Maximilian durfte dieses Jahr offiziell das erste Mal teilnehmen; startete er doch im letzten Jahr eine Altersklasse hoch gemeldet. Er konzentrierte sich diesmal auf die Sprungdisziplinen und erreichte im Weitsprung in der AK M10 einen guten 11.Platz mit einer Weite von 3,25m.

Deutlich besser lief es im Hochsprung. Hier konnte er das komplette Feld der M10 hinter sich lassen und belegte mit einer Höhe von 1,18m den 1.Platz.
Neben dem Hochsprung, in dem sie mit 1,25m 5. der AK W13 wurde, verließ sich Katharina dieses Jahr mehr auf die Kraft ihrer Arme.

Nach Kugelstoßen wagte sie sich, mit nur wenigen Trainingseinheiten, erstmals an den Speerwurf. Bei ihrem Debüt erreichte sie mit nur 1cm Rückstand mit einer Weite von 24,68m den 5.Platz. Besser klappte es noch im Kugelstoßen. Hier belegte sie mit neuer persönlicher Bestleistung von 7,44m den 2.Platz.


 
Eine gar seltsame, aber höchst lehrreiche Begegnung mit Harry Potter...
Zärtlich streichelt der Schaumstoff meine Brust, im steten Bemühen, ihr den Glanz der innen befindlichen Kostbarkeit vorzuenthalten. Kein Schweißtropfen soll ihr Innerstes benetzen, keine Fehllenkung ihren edlen Daseinszweck beeinträchtigen, der auf dieses eine Mal allein ausgerichtet ist.

Und doch: ich weiß nicht so recht, ob ich dem Hundeknochen dieses Mal vertrauen soll – trotz dessen Anerkennung durch die ISO-Normen 9001 und 1400. Hatte er mich doch letztes Jahr schmählich im Stich gelassen! Mit einem DNF stand ich da in der Ergebnisliste, und der Zeitnehmer hatte den „DOGBone Chip“ in den höchsten Tönen gelobt und dass das Nichtauslösen wohl an meinem Schweiß gelegen habe. Das hatte mich verwirrt zurück gelassen, denn schließlich wussten schon die alten Römer „Ohne Schweiß kein Preis“, und das Geheimnis, wie ich unverschwitzt einen 10 km-Lauf überstehen sollte, hatte ich seitdem nicht lüften können.

Auch in diesem Jahr – ähnlich dem vorherigen - war es im Ortsteil Birkesdorf in Düren beim nunmehr 29. Rur 3-Brückenlauf reichlich warm, so dass die Chance auf Zieleinlauf ohne vorherige Schweißabsonderung gering war. So geschah es denn auch. Nach 2 Runden um die Rur herum mit reichlich Sonnenbestrahlung lief ich nach 43:25 min über die Zielmatten auf dem Grün des Parkgeländes.

Was nun? Ich wartete ab, bis die Ergebnisliste aushing, und siehe da, diesmal stand ich da mit einer richtigen Zeit. Ich war erleichtert, diesmal also nicht umsonst gelaufen –obwohl: eigentlich doch, denn der liebe Veranstalter hatte mir ja als Entschädigung für die seelischen Schmerzen des Nicht-gewertet-worden-seins einen Freistart zugesprochen. Also war ich zwar umsonst im Sinne von startgeldfrei, aber nicht für Peter und Pup gelaufen.

2 Tage gingen ins Land. Am Montag dann hatte Peter Borsdorff, der „Mann mit der Dose“, seine Fotos auf seiner Webseite veröffentlicht. Der sammelt immer Geld für Kinder in Not und macht dazu wunderschöne Bilder von den Läufen. Die schaute ich mir also an. Diese Bilder nun versetzten mich in Verwirrung.

Laut der Ergebnisliste war ein Läufer ganz knapp vor mir und einer sogar zeitgleich mit mir ins Ziel gekommen. Das passte aber nicht zu den Fotos, die Peter gemacht hat. Der stand nämlich ca. 40 Meter vorm Ziel vor der letzten Biegung, auf seinen Bildern kann man eine Strecke von 20 – 30 Metern sehen, nachdem die Läufer hinter und unter einer Brücke zum vorletzten Mal abbiegen. Klingt vielleicht kompliziert, aber man kann dadurch sehr genau feststellen, wer da alles gelaufen ist. Tja, und einer der Läufer taucht auf keinem der vielen Bilder auf. Hätte er aber müssen!



Nun ist es in der Sache zwar völlig egal, ob da ein Läufer mehr oder weniger vor mir liegt, aber die Enthüllung dieser Ungereimtheit reizte mich, schließlich sucht man nach Erklärungen, denn man will ja Ordnung in seinem Weltbild haben. Da ich ein analytisch vorgehender Mensch bin, sah ich mir die Ergebnisliste und Läufer mit gleichen Zeiten nochmal genauer an, und siehe da: in einem weiteren Fall sind Läufer auf mehreren Fotos zu sehen, und einer, der angeblich dazwischen liegt – zeitlich gesehen -, den gibt’s nirgends.

Ob dieser meiner Verwirrung schrieb ich den Zeitnehmer an. Der pries erneut den „DOGBone Chip“ als das beste System aller Welten und schloss kategorisch einen Fehler aus. Zwar hatte dieser Superchip 2016 gar nicht erst ausgelöst und bei der EM in Portugal nachweislich eine falsche Reihenfolge ausgegeben, aber wenn der Zeitnehmer das so überzeugend darlegt, dann sind das wohl alles „Fake News“.

Und dann hatte ich plötzlich die Lösung! Natürlich! Harry Potter lebt und weilt unter uns! Der hat ja einen Tarnumhang, und wer einen hat, hat auch mehrere. Die hat er verliehen, und deswegen sind die Läufer nicht auf den Fotos zu erkennen. Alles ganz einfach, alles logisch und nachvollziehbar! Man muss nur ein wenig nachdenken.

Bernd


 
Lauf mal wieder mit in Schmidt 25.06.17
Um dem sportlichen Wochenende nach Citylauf Grevenbroich und Kreismehrkampfmeisterschaften noch eins drauf zu setzen fehlte ja nur noch ein Eifellauf. Also sind wir ins schöne Schmidt gefahren „um da mal wieder mit zu laufen“. Maximilian Dicken hatte eine Übernachtungsparty in den Knochen und entschied sich deshalb für die kurze Variante über 500m, die er in 2:03 Minuten als 4. der AK U12 abschloss.

Katharina und Christian Dicken wählten die 4000m-Strecke. In diesem schönen Lauf laufen alle Altersklassen von U10 bis ins hohe Alter zusammen. Katharina erwischte einen super Start und durfte sich nach 20:51 Minuten über den 3.Platz der U14 freuen. Christian brauchte etwas länger, aber musste trotzdem nicht alleine laufen.

Ein netter Herr von SC Komet Steckenborn nahm sich seiner an und begleitete ihn auf der Strecke und bis in Ziel. Nach 28:49 Minuten wurde er 2. der U10. Nach dem Lauf wurde ihm von seinem netten Begleiter bescheinigt, dass er einen schönen Laufrhythmus hat. Nach einem Blick in die Ergebnisliste weiß ich nun auch, bei wem ich mich für die nette Begleitung meine Kindes bedanken kann. Also, nochmal auf diesem Wege bedanke ich mich bei Herrn Hans Dieter Schäfer von SC Komet Steckenborn.


 
Kreismehrkampfmeisterschaft U12 und U14 am 24.06.17
Nach unserem tollen Citylauf am Vortag fanden heute die Kreismehrkampfmeisterschaften für die U12 und die U14 in Düsseldorf statt. Leider ist die Beteiligung der Kinder unseres Vereins in den letzten Jahren immer weniger geworden. Auch in diesem Jahr traten wir mit lediglich drei Athleten an. Maximilian Dicken konnte in einem super Vierkampf den 3.Platz und damit die Bronzemedaille bei den U12 erreichen. Seiner Schwester Katharina steckte noch der 5km-Lauf vom Vortag in den Beinen und so wurde sie im Dreikampf der W13 nur 17.. Deutlich besser lief es für Kemi Koersgen, die sich am Vortag geschont hatte. Sie zeigte tolle Leistungen und durfte sich am Ende des Tages Kreismeisterin der W13 nennen.


 
Erftflitzer und pinke Gießkannen am 16.06.17
Nur 5 Tage nach dem schönen Kitzenhauslauf folgte nun traditionell am dritten Freitag im Juni der wunderschöne, familiäre Erftflitzerlauf in Holzheim. Mit 10 Kindern und 5 Erwachsenen waren hier, wie üblich, doch einige Starter der SG angetreten. Die Strecken reichten von 400m für die Bambini über 1000m und 2000m für die Schüler und Jugend bis zu 3700m und 7500m für die älteren Semester. Wobei in diesem Jahr auch wieder einige junge Semseter, die langen Läufe unter die Füße nahmen.

Die Bilanz dieses Laufes kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Von 15 Startern liefen 14 unter die ersten 8 ihrer Altersklassen, es gab 7 Podestplätze mit sogar drei ersten Pätzen:

Katharina Dicken ( 2000m/W13), Bernd Juckel ( 7500m/M65) und Alfred Karstens (7500m/M75 ). Auch bei der am Ende obligatorischen Tombola gab es wieder viel zu gewinnen und zu lachen. Wie immer wurden alle SG-Starter mit den originellen Gewinnen bedacht. Vor allem meine wunderschöne pinke Gießkanne soll hier erwähnt werden.

Wer also nicht nur laufen will, sondern auch noch nebenbei viel Spaß haben möchte, ist hier in Holzheim immer richtig. Deshalb habe auch ich, trotz Laufverbots, noch einmal eine kleine Ausnahme gemacht.

Ergebnisse im Überblick:

400m
2.Platz: Laetizia Majer 1:27 Min. wU8
8.Platz: Marie Kloep 1:54 Min. wU8
5.Platz: Florian Kloep 2:12 Min. mU6

1000m
8.Platz: Christian Dicken 6:03 Min. mU9
13.Platz: Nils Kloep 5:03 Min. mU10

2000m
1.Platz: Katharina Dicken 7:51 Min. wU14
6.Platz: Maximilian Dicken 7:56 Min. mU11

3700m
3.Platz: Tiara Majer 18:11 Min. wU18
4.Platz: Laetizia Majer 18:22 Min. wU18
6.Platz: Maxima Lentz 20:59 Min. wU18
3.Platz: Sabine Dicken 28:29 Min. W45
4.Platz: Christof Majer 19:06 Min. M45

7500m
2.Platz: Sascha Breidenbach 35:42 Min. M40
5.Platz: Markus Lentz 37:42 Min. M50
1.Platz: Bernd Juckel 32:29 Min. M65
1.Platz: Alfred Karstens 39:26 Min. M75


 
Kitzenhauslauf bei Inde Hahn am 11.06.17
Der Sommernachtslauf in Neuss am gestrigen Samstag war ja sehr schön, aber das Wochenende hielt noch einen schöneren Lauf in der Eifel für uns parat. Hatten wir doch im vergangenen Jahr schon so viel von diesem tollen Lauf gehört und uns aber nach den 5km am Samstag in Neuss nicht getraut auch noch 4,2km am Sonntag folgen zu lassen. Dieses Jahr fassten Katharina. Christian und ich uns ein Herz, oder auch drei Herzen, und meldeten uns an. Maximilian war durch eine Einladung an beiden Tagen des Wochenendes einmal anders beschäftigt.
Ein wenig mulmig war mir schon zumute. Es war unsagbar heiß, der Sommernachtslauf noch in den Beinen und die Streckenführung im Internet wies erhebliche Steigungen auf. Außerdem war es das erste Mal für Christian, dass er so eine lange Strecke laufen wollte. Glücklicherweise starteten wir alle drei zusammen und so bestand zumindest die theoretische Möglichkeit, dass ich Christian unterwegs aufsammeln konnte, wenn er denn bis zur Mama zurückfallen würde.
Unter der spektakulären Anfeuerung einer Cheerleader-Truppe und etlichen Zuschauern verließen wir das Stadion und machten uns auf den Weg durch die schöne Eifellandschaft. Was soll ich sagen? Es war, wie erwartet, sehr hügelig, sehr heiß und sehr schön. Die Strecke führte teilweise durch bewaldete Stücke, so dass wenigstens zwischendurch ein wenig Schatten vorhanden war. Aber genau wie angekündigt, ging es bis Kilometer 3 fast ständig bergauf. Ich gebe gerne zu, dass ich bei einer der letzten Steigungen im Wald, als ich die Streckenposten sah, die die Abbiegungen bewachten, dachte: Wenn da nach der Kurve jetzt noch eine Steigung kommt, musst du gehen! Das will doch keiner! Die Streckenführung hatte ein Einsehen und es ging ein Stück bergab, so konnte man ein wenig Kräfte sammeln. Als extrem motivierend empfand ich auch die Tatsache, dass mir die ganze Strecke Peter Borsdorf von running for kids folgte und ich so immer einen netten Begleiter im Rücken hatte. In Sichtweite des Stadions habe ich dann langsam laufend, weil stehenbleiben geht ja nicht, auf ihn gewartet, so dass wir gemeinsam das Stadionrund betraten und die Ehrenrunde um den Platz zusammen zu Ende brachten. Im Ziel lies er mich, ganz Gentlemen, aber zuerst einlaufen. Nochmals Danke Peter ! Zwischenzeitlich waren meine beiden Kinder natürlich längst angekommen. Katharina schien die Hitze nicht so viel ausgemacht haben, sie wurde in einer Zeit von 23:55 Minuten 5. der AK U14. Auch für Christian ging diese Herausforderung gut aus und er konnte sich nach 31:53 Minuten über den 2.Platz der AK U10 freuen. Mamas Zeit ist ja mehr Nebensache – geht es mir doch eher um den Spaß und den Beweis, dass ich es kann. Der Vollständigkeit halber hier aber trotzdem die Zeit: 35:08 Minuten, 8.Platz AK W45.

Während wir nach dem Zieleinlauf noch erheblich weiter schwitzten, sprach mich ein allseits bekannter Herr an. Unser lieber Bernd Juckel hatte sich auch diesen Lauf ausgesucht, weil er so schön ist und wahrscheinlich ins Trainingskonzept passte. Natürlich sind unsere 4,2km viel zu kurz für ihn und so machte es sich auf die schweißtreibenden 10km über die Hügel und durch die Wälder. Scheint ihm nicht so viel ausgemacht zu haben, denn nach 44:26 Minuten kam er als Erster der AK 65 zurück. Den Zweitplatzierten lies er dabei ganze 10 Minuten hinter sich.

Vielleicht bekommt der ein oder andere jetzt mal Lust die schöne Eifel zu belaufen – ich kann das sehr empfehlen. Leider muss ich jetzt etwas länger auf das Laufen verzichten, da eine langwierige Entzündung im Fuß gerade das Laufen ärtzlicherseits verbietet.


 
Neusser Sommernachtslauf 10.06.17
Beim traditionellen Neusser Sommernachtslauf war dieses Jahr nur eine kleine Gruppe der SG am Start. Dies könnte dem Wetter geschuldet sein – war es doch sehr warm – und der Kollision mit anderen Wettkämpfen. Die 5 Kinder und Jugendlichen der SG zeigten jedoch vollen Einsatz und kamen alle in ihren Altersklassen unter die ersten Sechs. In der AK W14 konnte Franziska Neck über 1000m in 3:49 Minuten sogar den 1.Platz erreichen.

Der einzige erwachsene Läufer der SG am Start war ich beim Comfort-Fünfer. Hier gab es wenigstens keine Berge, wie in der Eifel, aber es war schon sehr warm, so dass keine Superzeit herauskam. Die Atmosphäre ist aber immer toll und der Staffellauf ein schöner Endpunkt. Hoffentlich können wir nächstes Jahr wieder mehr Athleten der SG für den Start in Neuss motivieren, es ist ein sehr schönes Event.


Ergebnisse:

1000m
M8: Christian Dicken 6.Platz 5:23 Min.
M9: Nils Kloep 5.Platz 4:18 Min.
W13: Leonie Hasberg 3.Platz 3:43 Min.
W14: Louisa Hasberg 5.Platz 4:01 Min.

5km
wJB: Katharina Dicken 5.Platz 26:55 Min.
Frauen: Sabine Dicken 243.Platz 39:53 Min.


 
LGM Pfingstsportfest am 05.06.17
Beim Pfingstsportfest der LGM Mönchengladbach im Grenzlandstadion konnten Katharina Dicken und Kemi Koersgen einmal mehr ihre Fähigkeiten in den klassischen Leichtathletikdisziplinen testen und dabei auch mal etwas Neues ausprobieren.

Kemi startete zum ersten Mal beim 60m-Hürdenlauf und erreichte in der AK W13 einen tollen 7.Platz in exakt 11 sec. Noch besser klappte es für sie beim Weitsprung; mit einen Satz über 4,53m sicherte sie sich den 4.Platz. Bei Katharina läuft es beim Weitsprung immer noch nicht richtig rund und so reichten 3,72m nur zu Platz 28. Auf den schnellen Sprintstrecken über 75m ist die Konkurrenz extrem groß und so gab es für Kemi mit 11,21 sec. Platz 11 und für Katharina mit 12,31 sec. Platz 25.

Im Hochsprung konnte sich Katharina dann über eine neue persönliche Bestleistung von 1,25m und den 5.Platz freuen.
Den einzigen Podestplatz holte sich Katharina. Souverän, mit ebenfalls neuer persönlicher Bestleistung von 7,22m, wurde sie Erste der AK W13 im Kugelstossen.


 
Mittsommernachtslauf TV Konzen am 03.06.17
Nach der Premiere im „Eifel-Laufen“ in Breinig sollte gleich ein weiterer folgen und so startete ich mit Katharina, Maximilian und Christian bei dieser schönen Laufveranstaltung bei Monschau.

Nach aufsteigendem Alter hat Christian wieder den Anfang gemacht und schloss die Kunstrasenplatzrunde von 500m als 10. der AK U10 in 2:01 Min. ab. Katharina und Maximilian mussten zusammen schon 1500m zurücklegen und durften dafür auch das Stadion verlassen und schon einmal ein paar Wege durch das angrenzende Wohngebiet für die später startende Mama testen. Katharina kam als Erste zurück auf den Kunstrasenplatz und konnte sich nach 6:06 Min. über den 3.Platz der AK U14 freuen. Maximilian stand seiner Schwester in nichts nach und folgte nur 7 Sekunden später ebenfalls als 3. seiner AK U12.

Nach 2 stündiger Wartezeit sollte ich mich auf den Weg machen. Die 5km-Runde führte aus dem Stadion heraus durch ein Wohngebiet im Kreis und wieder zurück. Nach Auskunft von Andreas Nellessen, der hier schon des öfteren gelaufen ist, sollen mich keine nennenswerte Steigungen erwarten und die Strecke im allgemeinen eher flach sein. Soso! Das ist so eine Sache mit dem Empfindungen von Steigungen. Eine nette Mitläuferin hatte mich darüber aufgeklärt, dass es hier auf jeden Fall mehr ansteigt, als in Breinig. Na servus! Da wusste ich doch was mich erwartete – kam mir doch Breinig schon manchmal wie die Zugspitze vor. Egal - jetzt gab es kein Zurück mehr. An den Start gestellt und los!

Was soll ich sagen?! Zusammengefasst: Es ging ständig mal bergauf, auch mal bergab; da es aber ein Rundkurs mit Wendepunkt war, wusste ich bergab ist am Ende wieder bergauf. Warm war es auch. Anstrengend war es – Spaß hat es trotzdem gemacht! Die Zeit mit 40:38 Minuten eher unterirdisch, aber durchgelaufen und 9.Platz der AK W45 – wieder nicht Letzte! Ich taste mich ja gerade erst an die „Eifellauferei“ heran. Schauen wir mal, wie es weiter geht.


 
Laufen in der Eifel ist anders......
In 2016 und auch dieses Jahr habe ich meine Kinder immer wieder zu ihren Läufen beim Eifel-Cup begleitet, habe nette Leute kennengelernt und schöne Strecken gesehen. Aber immer nur zusehen ist ja auf die Dauer auch langweilig. Also.... habe ich mir am 25.05. gedacht: „Versuchst du dich auch mal an einem schönen Eifellauf.“ Und weil es den Kindern im letzten Jahr in Breinig so gut gefallen hat, hatte ich mich entschlossen bei „Breinig läuft“ über die 5km an den Start zu gehen. Soweit so gut!
Das Wetter war herrlich – zumindest für die Kinder, die ja nur kleinere Strecken rund um den Rewe-Markt in Breinig zurückzulegen hatten. Die Sonne brannte vom Himmel und wärmte uns richtig auf.

Den Anfang machte Christian, der in der AK M8 für 600m den Rewe-Markt zweimal umrunden musste und dies in 2:53 Min. als 13. erfolgreich hinter sich brachte. Maximilian musste dann für 900m schon dreimal die Runde drehen und in der stetig zunehmenden Hitze erledigte er dies auch rasant in 3:35 Min. als 7. der AK M10.

Die große Schwester Katharina brauchte bei 1200m eigentlich nur eine Runde mehr als ihr Bruder Maximilian – aber.... hier liegt die Betonung auf “eigentlich“! Ich weiß nicht, ob es die Hitze war, oder einfach die Verwirrung, dass der Führende dieses Laufes den Vorläufer in der 3.Runde überholte – auf jeden Fall bekamen die Rundenzähler Probleme. Sie schicken fast alle, sich schon sicher im Ziel glaubten, auf eine zusätzliche 5.Runde, die dann allerdings bei der Endwertung aber unberücksichtigt blieb. Trotz des Durcheinanders schaffte Katharina in 4:38 Min. einen tollen 4.Platz in der AK W13.

So – nur 10 Minunten später sollte also mein erster Eifellauf beginnen. Im Starterfeld waren einige bekannte Gesichter, wobei sich bis dato ausschließlich unsere Kinder aneinander gemessen hatten. Aber die Stimmung war locker, man unterhielt sich und wartete im Schatten auf den Startschuss. Die Strecke hatte ich mir im Internet angeschaut – durch einige Wohnstraßen, vorbei an Wiesen und Feldern und wieder zurück zum Rewe-Markt – sah auf den ersten Blick nicht so spektakulär aus. Das täuschte aber !!! Es war ja klar, dass ich mich nicht im flachen Rheinland befand, sondern, dass einige, wenn auch kleine Steigungen zu erwarten waren. Für jeden geübten und durchtrainierten Eifelläufer waren die Steigungen wahrscheinlich kaum zu erkennen – für mich aber schon. Dazu kam, dass der größte Teil der Strecke über frei liegende Feldwege ging, wo kein Fitzelchen Schatten zu finden war und die Sonne ordentliche herunterbrannte. Zwischenzeitlich kamen die üblichen Gedanken: „ Was hast du dir dabei nur gedacht? Du könntest schon im Auto nach Hause sitzen. Mann, ist das heiß! Das schaffst du nicht!“ Aber.... was soll ich sagen: Schaffte ich doch! Die Zeit ( 38:39 Min) war jetzt auch für mich nicht atemberaubend, aber in Ordnung: Ich bin durchgelaufen und konnte sogar Jüngere überholen, die nicht so fit waren. Am Ende gab es Platz 14 der AK W45 – nicht Letzte!!!
Und die Erkenntnis – auch wenn Laufen in der Eifel ein bisschen anders (hügelig) ist – Spaß hat's gemacht !


 
Die Engel von Aachen und anderswo
Am Muttertag, den 14.05. stand ein Besuch bei den Aachener Engeln auf dem Programm. Der Aachener Engel e.V. ist eine tolle Organisation, die ein breitgefächertes Hilfsangebot für Krebserkrankte, Benachteiligte, Gewaltopfer und andere bietet. Im Rahmen dieser Hilfen findet jedes Jahr der Aachener Engel Lauf statt. Dies ist eine Benefizveranstaltung zu Gunsten der Förderung von bildungs- und sportbenachteiligten Kindern und Jugendlichen.

Katharina, Maximilian und Christian Dicken nahmen im Rahmen des Rur-Eifel-Cups an diesem tollen Lauf über 1,9km auf einer herrlichen Waldstrecke teil und konnten sich nicht nur mit ihren Altersklassenkonkurrenten, sondern auch untereinander messen.

Erwartungsgemäß tauchte die große Schwester Katharina als Erste aus dem Wald auf und in einem fantastischen Endspurt sicherte sie sich den 1.Platz der AK W13 in 8:47 Minuten. Nur wenig später folgte Maximilian, der ebenfalls mit einem beherzten Schlusssprint den 1.Platz der AK M10 in 9:01 Min. erreichte. Auch Christian war mit seinem 5.Platz der AK M8 in exakt 11 Minuten sehr zufrieden.


Wie auf jeder Veranstaltung des Rur-Eifel-Cups trafen wir auf einen ganz besonderen „Engel“, den ich hier einmal ganz besonders vorstellen möchte. Wer schon einmal in der Eifel eine Laufveranstaltung besucht hat, kennt den Herrn mit dem Hut und der Sammelbüchse auf jeden Fall. Die Rede ist von Peter Borsdorff, der für seine Aktion „Running for Kids“ ständig unterwegs ist.
Wir freuen uns immer sehr ihn zu sehen und unterstützen seine Aktion immer wieder gerne mit einer kleinen Spende in die Sammelbüchse. Wer gerne mehr über ihn erfahren möchte, dem lege ich seine Internetseite www.tv-huchem-stammeln.de/running-for-kids/ ans Herz. Auch Nichtläufer können dort Gutes tun und spenden. Auf diesem Wege bedanke ich auch bei Peter für die zahlreichen Lauffotos, die zum Teil auch einen Platz in meinen Berichten finden.


 
Traditionslaufen /-wettkämpfen im Mai
Roseller Abendlauf am 12.05.17

Zu den traditionellen Wettkämpfen im Mai gehören auf jeden Fall der Roseller Abendlauf und das Schülersportfest in Kleinenbroich.
Am Freitag, den 12.058. versammelte sich wieder, vom Kindergartenalter an bis zum biblischen Läuferalter von 79 Jahren, die gesamte Läuferschar in Rosellen, um bei herrlichen Laufwetter den Abendlauf zu bestreiten.
Mit einer Gruppe von 9 Kindern/Jugendlichen und 5 Erwachsenen sind wir angetreten und gingen alle zufrieden mit Platzierungen unter den Top20 wieder nach Hause.
Den Anfang machte Silas Böhme, der in der AK M6 direkt mal über 600m in 2:54 Minuten den 1.Platz abräumte. Weitere gute Platzierungen der Kinder von 9 bis 13 Jahren folgten. Dann konnte Franziska Neck noch einen 1.Platz in der W14 über 1000m in 3:47 Minuten ergattern.

Mittlerweile verabschiedete sich langsam das herrlich Laufwetter und Gewitter drohten. Wurde Meike Nellessen beim 5km-Lauf noch von den Regenmassen verschont, wurden die 10km-Läufer von den ersten Ausläufern des Gewitters erwischt. Davon unbeirrt liefen Martin Domgans, Sascha Breidenbach, Andreas Nellessen und Markus Lentz ihr Rennen beherzt zu Ende.

Ergebnisse in der Übersicht:

600m
M6: 1.Platz: Silas Böhme 2:54 Min.

1000m
W9: 12. Platz: Maxima Lentz 4:53 Min.
19. Platz: Anna Domgans 5:12 Min.
M11: 6. Platz: Aaron Kiessling 4:20 Min.
M12: 4.Platz: Luis Rosier 3:49 Min.
W13: 2.Platz: Leonie Hasberg 3:40 Min
3.Platz: Louisa Hasberg 3:49 Min.
4.Platz: Katharina Dicken 3:51 Min.

5km
Frauen: 7.Platz: Meike Nellessen 25:00 Min.

10km
M40: 6.Platz: Martin Domgans 46:07 Min.
7.Platz: Sascha Breidenbach 48:20 Min.
M50: 19.Platz: Andreas Nellessen 50:49 Min.
20.Platz: Markus Lentz 51:55 Min.


Schülersportfest Kleinenbroich am 13.05.14

Entgegen der ursprünglichen Wettervorhersage mit Regen und Gewitter war am 13. Mai 2017 nur die Sonne am Himmel über Kleinenbroich zu sehen. Im Schnupperwettbewerb der Kleinsten traten Laetizia und Frederik im 30 m Sprint, Zonenweitsprung und Zonenballwurf gegen 72 Kinder anderer Vereine an. Am Ende des Wettkampfes gab es nur Sieger und vor allem viele glückliche Gesichter, denn jeder Bambini erhielt eine Urkunde und eine Medaille.

Im anschließenden Team-Wettkampf der U12 traten acht Teams mit insgesamt 80 Kindern gegeneinander an. Hier mussten die Kinder zusammen im Team in den Disziplinen 40 m Sprint, Hindernisstaffel, Medizinballstoßen und Weitsprungstaffel ihr Können unter Beweis stellen.

An dieser Stelle lassen wir eine beteiligte Nachwuchssportlerin zu Wort kommen. Den nachfolgenden Wettkampfbericht über den Teamwettkamp schrieb Klara Donnay, 9 Jahre:

„Es ist ein heisser Tag und auf dem Sportplatz kommt es einem noch viel heisser vor. Unsere Mannschaft versammelt sich und wir machen uns warm. Dann ging es endlich los und wir gingen zur Sprintbahn. Dort sammelten wir, also Anna, Wim, Christian, Matthias, Tobias,Greta und ich, Klara, gute Punkte.

Als wir fertig waren, ging es zur Sandgrube denn die Weitsprungstaffel stand an. Es gab ein Holzbrett, wo Zahlen bis zwölf drauf standen. Unsere Gegner waren gut - aber wir auch. Also war es spannend. Als wir dann fertig waren, mussten wir die Bahnen tauschen und es ging weiter.

Als nun auch diese Runde vorbei ging, sind wir zum Medizinballstoßen gegangen. Dort hatte ich eine falsche Bewegung gemacht und dann tat auf einmal mein Nacken weh. Aber das ging schnell wieder weg und wir machten uns auf den Weg zur Hindernis-Sprintstaffel. Dort mussten wir auf eine gegnerische Mannschaft warten und es ging los. Wir waren gut in der Zeit. Was uns nur abgelenkt hat, waren die Jungs, die "Stopp!" reingerufen haben. Dann kam der Pfiff und wir durften uns ausruhen.

Kurze Zeit später war die Siegerehrung und wir drückten unsere Daumen. Schließlich machten wir den 5. Platz und jeder bekam eine Urkunde und eine Medaille.

Der Tag hat sehr viel Spaß gemacht, doch auch ein schöner Tag geht vorbei.“
Im Dreikamp der U12 versuchte von der SG nur Maximilian Dicken sein Glück. Alles lief am Anfang der Saison noch nicht rund. Trotzdem freute es sich über einen 10.Platz mit 9,4 sec über 50m, 3,08m im Weitsprung und 26,50m beim Ballwurf.


 
Von Anfängern, Absteigern und einem Weltrekordlerbezwinger [Straberg 27.5.]
Paris: die Stadt der Liebe! Grevenbroich, die Gartenstadt! Oslo, die Tigerstadt! Und unser Nachbarstädtchen Straberg? Nun, wer Ende Mai am Volkslauf teilnimmt, weiß es: Straberg, die Saunastadt! (Hier sehen wir einmal galant darüber hinweg, dass es sich eigentlich nur um einen Ortsteil handelt.)

Dass die Neukirchner Athleten Saunagänge lieben, erkannte man an der stolzen Zahl von 10 gemeldeten Läufern. Stilgerecht wurden die Läufe mit dem Quietschen der Saunatür eröffnet, und kaum geschah dies zum ersten Mal, als sich der jüngste Spross (oder müsste es Gender-gerecht Sprössin heißen?) des Majer-Clans an die Spitze setzte und mit klarem Vorsprung auf die oberste Bank sprintete. Platz 1 für Laetizia über 400 m der weiblichen Bambini!


Knapp die Podestbänke verpassten Maxima Lentz und Christian Dicken, die im Lauf über 800 m jeweils Platz 4 ihrer Altersklasse erkämpfen konnten.



Der ältere Bruder Maximilian dagegen sicherte sich nach – im wahrsten Sinne des Wortes – heißem Kampf Platz 2, und auch Schwester Katharina belohnte sich für das erhitzte Gemüt im fast doppelt so langen Lauf über 1.500 m mit der Silbermedaille.


Den erwachsenen Läufern war es vorbehalten, im Lauf über 10 km gleich mehrere Gänge hintereinander zur Aufheizung zu nutzen, leider ohne kühlende Eisbäder dazwischen. So reichte es denn für den Hitzkopf, der dieses Ereignis zu Papier, pardon zu Laptop bringt, gerade einmal zum drittletzten Platz seiner Altersklasse. Der Veranstalter nahm das zum Anlass, ihn zum Umstieg auf eine benachbarte Sportart zu animieren. Oder wie soll man das Präsent FAHRRAD-Taschen sonst verstehen?

In bestechender Form präsentierte sich Alfred, auch genannt das Uhrwerk, der sich in einem heißen Kampf mit einem Weltrekordler behaupten musste. (Okay, okay, es handelt sich um einen Ex-Weltrekordler, aber dafür hat er seinerzeit auch gleich mehrere Weltrekorde aufgestellt.) Getreu dem Motto „Wir wachsen mit unseren Herausforderungen“ absolvierte Alfred ein beherztes Rennen, ließ sich den Erfolg nicht nehmen und bezwang den Ex-Mehrfach-Weltrekordler deutlich. Ja, am Ende wurde gar gemunkelt, dass der prominente Gast der Verursacher der unerträglichen Hitze sei, denn bei einem Rückstand von sage und schreibe fast einer Viertelstunde habe es sich wohl nur um „heiße Luft“ gehandelt, die da in der Vorschau produziert worden sei, und die habe sich dann als Glocke über die Laufstrecke gelegt.

Kurz nach den beiden 10 km-Läufern legten die wahren Helden dieses Tages ihre Handtücher bereit, um ihre Körper über die schier unvorstellbare Distanz von 21,1 km dem Siedepunkt nahezubringen.

Mit der Unbekümmertheit des noch ungeübten Laufanfängers hatte sich der „Löwe von Monschau“, Andreas, vorgenommen, endlich einmal seine Halbmarathonbestzeit zu unterbieten, und entschied sich demgemäß für ein furioses Anfangstempo. Allerdings wurde er im Verlauf des Rennens gewahr, dass dieser Tag kein guter Tag für ein solches Vorhaben war, und musste notgedrungen mit gedrosseltem Elan auf Plan B umstellen. Diesen, nämlich trotz Hitze und Erschöpfung den Lauf würdevoll zu beenden, zog er dann auch konsequent durch.

Dass man bei Saunagängen Vorsicht walten lassen und je nach Sachlage auch mal den einen oder anderen Gang auslassen sollte, machte Sascha deutlich, der für eine 90%-Finisherquote der Neukirchner Starter sorgte. So war es dem quirligen Markus vorbehalten, in einem beherzten Rennen einen hervorragenden 5. Platz in der bei weitem am stärksten besetzten Alterklasse M50 zu erringen. Diese AK war übrigens auch im 10 km-Lauf die mit den meisten Teilnehmern.

Jedenfalls können alle Straberg-Teilnehmer sicher sein, etwas für ihr Wohl getan zu haben, denn laut Wikipedia dient der Saunabesuch „der körperlichen Erbauung, der Gesundheit, der Körperreinigung und der Verbesserung des Wohlbefindens“. Im Hinblick auf den kommenden Citylauf sei noch die Anmerkung gestattet, dass wir den Strabergern diese positiven Wirkungen gerne als Alleinstellungsmerkmal überlassen wollen.

Hier noch einmal alle Ergebnisse im Detail:

Kinder W7, 400 m Platz 1 Laetizia Majer, 1:28 min
Kinder W9, 800 m Platz 4 Maxima Lentz, 3:46 min
Kinder M8, 800 m Platz 4 Christian Dicken, 4:03 min
Kinder M10, 800 m Platz 2 Maximilian Dicken, 3:10 min
Jugend W13, 1.500 m Platz 2 Katharina Dicken, 6:20 min
Senioren M65, 10 km Platz 1 Bernd Juckel, 45:51 min
Senioren M75, 10 km Platz 1 Alfred Karstens, 56:55 min
Senioren M50, Halbmarathon Platz 5 Markus Lentz, 2:06:36 h
Senioren M50, Halbmarathon Platz 7 Andreas Nellessen, 2:16:20 h

Bernd


 
NRW-Meisterschaft Bahngehen 06.05.17
Bei strahlendem Sonnenschein wurden heute die NRW-Meisterschaften im Bahngehen im Grenzlandstadion in Mönchengladbach ausgetragen. Katharina Dicken hatte die die Anforderungen für einen Start erfüllt und konnte eine Altersklasse höher in der W14 über 3000m an den Start gehen.

Die Konkurrenz war stark, aber sie machte ihre Sache gut und konnte sich nach 20:21 Minuten über den NRW-Vize-Meistertitel freuen.


 
Marathon Düsseldorf für "Kleine" am 30.04.17
Früh um 6:00 Uhr am Sonntagmorgen klingelte der Wecker. Oh Mann ! Schon wieder so früh aufstehen – aber der wunderbare Sonnenschein, der durch das Fenster fiel machte es den drei Dickens-Geschwistern ein wenig leichter ihr warmes Bett zu verlassen. Sie hatten sich ja auch schon lange auf diesen Start in Düsseldorf gefreut.
Die Strecke - leider von 4,2km auf 2km verkürzt, so dass das „Mini-Marathon-Feeling“ ein bisschen fehlte. Christian aber freute sich darüber, dass er bei seinem ersten Start in Düsseldorf nicht ganz so lang unterwegs sein musste.
Nachdem wir unser Auto an der schönen Oberkassler Seite abgestellt hatten, tauchten wir ein in das Marathon-Gewusel rund um den Burgplatz. An der Rheinuferpromenade wurde sich auf die ein oder andere Art warmgemacht, denn trotz des Sonnenscheins war es mit 9°C noch recht kühl.

Pünktlich um 9.15 Uhr wurden die Kinder an die Startlinie vorgelassen und Katharina, Maximilian und Christian konnten einen Platz in der ersten Reihe ergattern.

Die Ziele der drei waren in diesem Jahr recht unterschiedlich. Wollte Katharina auf jeden Fall unter den ersten 10 ihrer Altersklasse ankommen, wollte Maximilian nur möglichst schmerzfrei durchlaufen können, da sein Bein immer noch Probleme machte. Christian wollte einfach nur die Marathonluft schnuppern und nicht Letzter werden.
Nach einem turbulenten Start mit ein paar Stürzen ging es auf die Strecke am Rheinufer entlang, vorbei am Landtag, um den Fernsehturm und wieder zurück in das große Marathonziel.

Erwartungsgemäß kam zuerst die große Schwester Katharina in Sicht, die nach einem tollen Endspurt nach 9:04 Minuten die Ziellinie als 7. von 62 der AK U14 überquerte.
Erstes Ziel erreicht!

Maximilian konnte nach 10:19 Minuten als 62. der AK U12 die Strecke beenden; allerdings leider ohne sein Ziel zu erreichen. Hatte das Bein doch ordentlich geschmerzt und eine schnelle Zeit unmöglich gemacht. Trotzdem freute er sich im Ziel, dass er durchgehalten hatte. So sollte Sport sein! Gut gemacht!

Für Christian reichte es dann wieder zu einer Zielerfüllung. Er kam nach 12:39 Minuten im Ziel als 39. der AK U10 an und hatte noch etliche, auch ältere hinter sich gelassen.
Danach strahlte die Sonne noch weiter mit allen Kindern um die Wette und sie konnten sich die verdiente Bratwurst oder Crepes schmecken lassen.

Da wir innerhalb der Marathonstrecke bei km19 geparkt hatten, hatten wir noch ein wenig Zeit gemütlich über die Oberkasseler Brücke zurück zu schlendern. Dabei konnten wir noch ganz nebenbei Kathrin Nellessen anfeuern, die begleitet von Vater Andreas eine Teilstrecke des Staffelmarathons für den ASB lief. Die restliche Wartezeit versüßten sich die drei mit einem Eis und einem Sonnenbad auf den Oberkasseler Wiesen.

Es war wie immer einen schöne Veranstaltung und diesmal auch mit wunderbarem Wetter.


Werner Moritz anlässlich der Sportlerehrung des Rheinkreises mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet
Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen und Ehrungen gesellt sich nunmehr eine weitere besonders wertvolle Trophäe: Bei der Sportlerehrung des Rheinkreis Neuss am 2.5.2017 wurde dem Gründer und langjährigen Abteilungsleiter der Leichtathletikabteilung der Ehrenamtspreis überreicht.


Foto: A. Woitschützke

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke ließ es sich nicht nehmen, die Laudatio auf den Geehrten höchstpersönlich vorzunehmen. Dabei stellte er die Nachhaltigkeit als das Besondere an Werners ehrenamtlichem Engagement heraus. Gewürdigt wurde neben seiner Tätgikeit im Verein das Wirken als erster und zweiter Vorsitzender für den Leichtathletik-Kreis, die Arbeit im Rat und im Sportausschuss der Stadt Grevenbroich sowie die Mitgliedschaft im Sportausschuss des Kreistages. Bereits legendär ist sein Einsatz für das Deutsche Sportabzeichen, das er ungezählten Menschen nahe gebracht und das er persönlich bereits 58-mal abgelegt hat.

Bernd


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